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Erbauung der Pfarrkirche St. Jakobus (1742-1743)

Erbauung der Pfarrkirche St. Jakobus (1742-1743)

Als eine der bedeutendsten Steinacher Sehenswürdigkeiten gilt die Pfarrkirche St. Jakobus, als Barockbau nach den Plänen des Baumeisters und Architekten Jakob Grubenmann im Jahre 1743 erbaut. Ihr äusseres Erscheinungsbild ist zwar schlicht, dank ihrer Innenausstattung, besonders wegen des herrlichen Deckengemäldes vom Bodenseemaler Franz Ludwig Hörmann, denkmalpflegerisch sehr wertvoll.

Der alte Baugrund erwies sich als wenig stabil. Daher wurden 1500 Pfähle, gehauen aus dem Holz schwarzer Erlen, in den Boden gerammt. Darauf legte man einen Rost von Weisstannenholz, der ein sechs Fuss starkes Fundament trägt, und dieses wiederum eine ebenso hohe, mit Erdreich gefestigte Mauer. Auf dieser Unterlage wurde dann der Kirchenbau errichtet und trägt die Kirche heute noch.

Bereits in den 1760er Jahren hatten sich zahlreiche Schäden an der Kirche bemerkbar gemacht und im Jahre 1770 wurde dann der Baumeister Johann Ferdinand Beer beauftragt, die Schäden zu beheben.

Zum Vorteil gereichte dem Gebäude die Restaurierung von 1952-1953. Der Dachstuhl wurde statisch gesichert, was im Innern die störenden Zugstangen überflüssig machte. Die bereits vor 1825 eingebaute obere Empore im Westen des Schiffs wurde entfernt und auf der verbleibenden Empore bis 1955 eine neue Orgel errichtet.

Schliesslich erhielt das Kirchenäussere einen neuen Verputz. Am 15. November 1953 weihte der St. Galler Bischof Josephus Meile den Hoch- und Josephsaltar. Seit 1953 steht die Kirche unter Bundesschutz.

Eine weitere Innenerneuerung fand 1981 statt. Es wurde insbesondere Wert auf die Wiederherstellung der originalen Farbwerte von Raumhülle, Stuckaturen und Ausstattung gelegt. Im erneuerten Raum nahm der St. Galler Bischof Otmar Mäder am 20. September 1981 die Altarweihe vor.

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